Sinas Femurkopfresektion

Hinweis:

Ich  bin weder Tierarzt noch ist dies ein wissenschaftlicher Bericht.

Ich möchte hier an dieser Stelle anderen Hundehaltern, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, eine Information über den Heilungsverlauf und über das „was kommt danach“ geben. Die Rekonvaleszenz ist natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich und sollte daher nicht als Maßstab angesehen werden.


Die Femurkopfresektion

Bei der Femurkopfresektion wird dem Hund bei einer Operation der obere Teil des Oberschenkelknochens entfernt. Hierdurch erreicht man, dass der Kontakt zwischen den Knochen entfernt wird und somit der Schmerz nicht mehr vorhanden ist. Die Funktion des Hüftgelenks übernehmen dann die Muskeln im Hüftbereich, die im Normalfall sehr gut ausgebildet sind. In diesem Zusammenhang wird ein spezielles Muskelaufbautraining empfohlen. Manche Tierärzte empfehlen hier einen Tierphysiotherapeuten, andere sagen, der Hund ist alleine in der Lage nach und nach ausreichend Muskeln aufzubauen.
Nach der Entfernung des Knochengewebes bildet sich ein grobes Bindehautgewebe (fibröses Gewebe) zwischen Oberschenkelstumpf und Beckenknochen, welches mit der Zeit eine Art Scheingelenk darstellt. Dies ist in seiner Bewegung jedoch eingeschränkt (also nicht mit einem echten Hüftgelenk zu vergleichen) und verleiht dem Hund einen steifen Gang.
Diese operative Möglichkeit wird meist bei kleineren, leichten Hunden angewandt, da sie bei größeren, schwereren Hunden die Stabilität der Hüfte noch mehr belasten würde.
Andererseits wird in diversen Foren über erfolgreiche Eingriffe auch an großen und schweren Hunden berichtet. Dort ist auch von Bewegungseinschränkungen und steifen Gang nichts zu finden.